Ich schrei­be ger­ne No­ten­sät­ze und Arran­ge­ments.

Aus mei­ner Sicht hat der Tonsatz in der Mu­sik ganz viel Ähn­lich­keit mit der For­mel­spra­che der Ma­the­ma­tik: Gu­te For­mu­lie­run­gen strah­len in bei­den Spra­chen ei­ne na­tür­li­che Ele­ganz aus und be­zwin­gen­de Har­mo­nie. Al­les fügt sich ganz stim­mig, als wä­re gar kei­ne an­de­re Lö­sung mög­lich. Manch­mal rei­chen schon we­ni­ge Tak­te aus, um die­se Schön­heit der Per­fek­tion zu er­ken­nen – und zu stau­nen.
 

Mathematik ist Musik des Geistes;
Musik ist Mathematik der Seele.

D. I. Charms (1906-1942) Abenteuer Mathematik

Zu einer ein­stim­mi­gen Me­lo­die ei­nen Satz zu er­stel­len, ist für mich ein we­nig wie Ge­schen­ke aus­pa­cken: es kom­men die ver­bor­ge­nen Über­ra­schun­gen zum Vor­schein. Was man zuvor – durch die Ver­pa­ckung hin­durch – nur ahnen konn­te, wird nun ans Licht geholt.

Gelegentlich ist es natürlich nicht ganz leicht, das Ge­schenk­band auf­zu­be­kom­men. Aber ich will wis­sen, was drin steckt in der Mu­sik!

Aus 1 mach 3

Die ein­stim­mige Vor­la­ge ei­ner Cot­til­ion aus dem Wer­ni­ge­rö­der Tanz­büch­lein ...

Seite aus dem Wernigeröder Tanzbüchlein

... ver­wan­delt sich in ei­nen klang­vol­len, drei­stim­mi­gen Satz:

Cottilion Nr. 2 - Satz

Die­ses Bei­­spiel aus dem Pro­­jekt Tan­­zen 1813 kön­­nen Sie hier her­­un­­ter­­la­­den.

Cot­til­ion Nr. 2 - pdf
Cot­til­ion Nr. 2 - mid